Modul:

(K-)Ein Ende der Erinnerungskultur- WS 2017/18

 

Verantwortung u. Management: Dr. phil. Felix Kampel

 

Ansprechpartner: Gerald Manstetten, B.A. (gerald.manstetten[@]rwth-aachen.de)

 

Kurzbeschreibung:

Die Pflege einer Kultur der Erinnerung gewinnt zunehmend an Bedeutung, wenn Populisten die Verbrechen des Nationalsozialismus mit trotziger Geste verharmlosen. Ein Blick auf die Geschichte der RWTH Aachen kann die Verstrickung der eigenen Vergangenheit am konkreten Beispiel verdeutlichen – angefangen beim Fall des ehemaligen RWTH Rektors Hans Schwerte bis hin zur Rolle der Studierendenschaft unserer Hochschule in den Nationalsozialismus. Das Projekt „Leonardo“ bietet in Verbindung mit einem Projekt des AStA für das WS 2017/18 ein Modul zum Thema ‚Erinnerungskultur‘ an. Professoren der RWTH und externe Experten werden aus unterschiedlichen Perspektiven den Blick auf Mediziner, Historiker und andere Fallbeispiele aus der Zeit des Nationalsozialismus richten.

 

Zeit: Montag, 18:00 - 19.30 Uhr

Ort: 1830|004 (004), Eilfschornsteinstraße 7

Start: 23.10.2017

 

Programm: 

 

23.10.2017                         

Dr. Felix Kampel            
Deutsche Erinnerungskultur im Zeitalter globaler Migration  

 

13.11.2017                         

Sascha Penshorn, M.A.                               

Die Goldhagen-Debatte: Eine Zäsur in der deutschen Erinnerungskultur?

 

04.12.2017                         

David Beumers, AStA-Referent für politische Bildung 2016/17     
Die Aachener Studierendenschaft unter der NS-Diktatur

 

08.01.2018                        

Prof. Dr. Ludwig Jäger                  
Problem der Erinnerung: Verschränkung von Erinnern und Vergessen

 

15.01.2017                         

Prof. Dr. Stephan Braese            
Die Rolle der Germanisten im Nationalsozialismus

 

22.01.2018                         

Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. phil.  Dominik Groß
Aachener Ärzte im Dritten Reich und nach 1945

 

29.01.2018 (!!! Achtung Raumänderung: Ahornstraße 55, Mies-van-der-Rohe-Str. (AH VI)!!!)

Gastvortrag: Prof. Dr. Sascha Feuchert

"Die Chronik des Gettos Lodz/Litzmannstadt: zur abenteuerlichen Geschichte eines Textes, den es eigentlich nicht geben dürfte"

 

 

Vorgehen/Arbeitsweise: Bei regelmäßiger Anwesenheit können je nach Erfordernissen der Prüfungsordnung Teilnahme- oder Leistungsscheine erworben werden.

 

Zertifikat ohne CP: Aktive Anwesenheit

 

1 CP: Schriftliche Beantwortung von 10 Fragen aus einem Fragenpool (Vergabe einer Note ist möglich)

 

2 CP: Partnerprotokoll (3-4 Personen) - ohne Note

oder: Schriftliche Beantwortung von 15 Fragen aus einem Fragenpool (Vergabe einer Note ist möglich)

 

3 CP: Schreiben eines Essays (6-10 Seiten) zu einer ausgewählten Fragestellung (Vergabe einer Note ist möglich)

 

4 CP: Schreiben eines Essays (8-12 Seiten) zu einer ausgewählten Fragestellung (Vergabe einer Note ist möglich)