Modul "Weltbevölkerung und Gesundheit"

(Prof. Dr.rer.nat. Wolfgang Dott – Lehrstuhl für Hygiene und Umweltmedizin)

 

Dienstag 18:00-19:30 Uhr, HS 5 Uniklinikum

Beginn:

 

Kurzbeschreibung:

Die Weltbevölkerung befindet sich im Wandel. Bevölkerungsexperten prognostizieren, dass die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf über neun Milliarden Menschen ansteigen wird. Vor allem Länder in Asien, Afrika und Südamerika werden in den kommenden Jahrzehnten rasant wachsen. Dagegen stehen die Industrienationen Westeuropas sowie Japan, denen zunehmend der Nachwuchs fehlt. Demographisch betrachtet fällt die Welt somit in zwei Teile: zum einen in die rising societies (wachsende, aufstrebende Gesellschaften) und zum anderen in die aging societies (alternde Gesellschaften).

 

Die wachsende Weltbevölkerung hat erhebliche Auswirkungen auf die Weltgesundheit. Zum Teil sind bereits heute die Gesundheitssysteme der betreffenden Länder überfordert. Damit richten sich viele Fragen an die Wissenschaft: "Was können wir aus der Vergangenheit lernen? Warum sind frühere Gesellschaften zugrunde gegangen? Gehören die großen Seuchen der Vergangenheit an?"

 

Genauso wichtig sind Innovationen und internationale Maßnahmen. So ist die Biotechnologie im Zusammenhang mit Ernährung Gegenstand intensiver Diskussion. Eine zukunftsorientierte und nachhaltige Nutzung der vielfältigen Weltressourcen ist essentiell, damit beispielsweise der Verkauf von Wasserrechten nicht (mehr) nötig ist. Auch Ethische Fragen sind in einer wirtschaftlich globalisierten Welt, in der Nahrung zunehmend dort produziert wird, wo es am produktiven geht, zu betrachten. Im Modul Weltbevölkerung und Gesundheit innerhalb des Projekts "Leonardo – Welt mit Zukunft" werden die verschiedenen Weltressourcen beleuchtet. Ausgewiesene Fachreferenten aus den Bereichen Wasser, Ernährung, grüne Revolution, Gesundheit, Medizinische Versorgung in Krisengebieten, Wirtschaftlichkeit und globale Entwicklungen der Zukunft stellen ihre Thesen vor und diskutieren mit den Studierenden.

Vorgehen/Arbeitsweise:

  • Im Vorfeld zu den Veranstaltungen erhalten die Studenten ein bis drei Texte zur Vorbereitung auf das Thema.
  • Jeweils zwei Referate werden zu jeder Veranstaltung an zwei Gruppen von jeweils zwei Studierenden vergeben.
  • ü Bei der Veranstaltung stellt der Dozent seine Thesen in einem max. 30 min. Vortrag dar. Die Studierenden stellen in jeweils 15 min. ihre Themen dar.
  • Im Anschluss findet eine Diskussion statt (30 min), Zu jeder Veranstaltung wird ein Ergebnisprotokoll von einem Studierenden erstellt, das in der folgenden Sitzung verabschiedet wird.


 

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