Europa

Wissenslandschaft, technische Innovation und politische Ordnung

Anmeldung

Die Anmeldung findet über RWTHonline statt und ist bis zum 24.3.2021 möglich. Weitere Informationen zum Anmeldeprozess können dem FAQ entnommen werden.

Alle Studierenden können an einer Lehrveranstaltung teilnehmen. Sie können zwei Präferenzen angeben. Hierfür nutzen Sie bitte die Prioritäten „niedrig“ und „hoch“. Bitte überlegen Sie sich genau, wie Sie Ihre Prioritäten angeben. Eine Ummeldung ist nicht möglich. Wenn Sie am Ende des Zuordnungsverfahrens keinen Platz erhalten haben und trotzdem an einer Teilnahme in einer Lehrveranstaltung interessiert sind, kontaktieren Sie bitte sibel.yildirim[@]ipw.rwth-aachen.de .

(Wenn Sie Probleme bei der Anmeldung haben, melden Sie sich bitte bei Frau Sibel Yildirim (IPW) unter Angabe Ihrer Matrikelnummer: sibel.yildirim@ipw.rwth-aachen.de)

Wir freuen uns über Fragen und Anmerkungen. Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen! (Projekt „Leonardo“ gibt es auch auf Facebook und Instagram)

Verantwortliche der Lehrveranstaltung

Univ.-Prof. phil. Drs. Hc. Armin Heinen

Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit (19.-21.Jh.) mit ihren Wissens- und Technikkulturen
RWTH Aachen

PD Dr. Ines Soldwisch

Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit (19.-21.Jh.) mit ihren Wissens- und Technikkulturen

Univ.-Prof. Dr. Joost-Pieter Katoen

Lehrstuhl für Informatik 2: Software Modeling and Verification 
RWTH Aachen

Ansprechpersonen

Veranstaltungsinfo

Start

20.04.2022

Zeit

Mittwoch, 16:30-18:00 Uhr

Ort

Hybrid

Weitere Details folgen in Kürze
 

Kurzbeschreibung

Aachen ist eine europäische Stadt, hier wird in jedem Jahr der Karlspreis an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die europäische Einigung verdient gemacht haben. An vielen Orten in der Stadt und auch in der RWTH lässt sich europäischer Geist finden. Dabei ist Europa weit mehr als ein Kontinent oder die Summer vieler Einzelstaaten. Es ist ein vielfältiger Kulturraum mit bewegter Historie, aber auch ein politisches Ordnungssystem, das im Wettstreit mit Mächten wie den Vereinigten Staaten oder China bestehen möchte. Dieser Wettstreit wird auf unterschiedlichen Ebenen geführt – politisch, militärisch, ökonomisch und nicht zuletzt auf dem Gebiet der Wissenschaft und Forschung.

In dieser Veranstaltung wird das komplexe Thema „Europa“ aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, die sich an der Vorstellung von Europa als Friedensordnung und als Wissensgesellschaft orientieren. Die zentralen Fragen: Wie wurde und wird Wissen in Europa generiert, ausgetauscht und organisiert? Welche politischen Ordnungssystem gab und gibt es und wie gelingt die europäische Friedenssicherung? Welche Kooperationsformen in Wissenschaft, Wirtschaft und Technik gibt es heute? Welche Handlungsspielräume bieten sich den Europäern angesichts der vielfältigen globalen Herausforderungen des 21. Jahrhundert?

In einem ersten Themenblock wird die generalisierende Perspektive eingenommen. Dazu zählen etwa die wissenskulturellen Entwicklungen von der alteuropäischen Klosterlandschaft bis zur modernen Wissenschaftsförderung und die Entwicklung politischer Ordnungssysteme vom Wiener Kongress bis zu den Lissabon-Verträgen. Im Anschluss werden dann gegenwärtiger europäische Projekte in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft näher betrachtet. Dazu zählen etwa das Europäische Stromnetz, das geplante Einstein-Teleskop oder auch das EU-Forschungsprogramm „Horizon 2020“. Geplant ist ebenfalls eine Podiumsdiskussion mit den Studierenden aus Anlass der Verleihung des Aachener Karlspreises.

Lernziele

Studierende kennen historische, politische, kulturelle, ökonomische sowie wissenschaftliche Dimensionen Europas. Sie können Europa mit anderen Weltregionen vergleichen. Sie diskutieren kritisch die Zukunft europäischer Kooperationen sowie die Rolle Europas angesichts zukünftiger globaler Herausforderungen.

Termine/Programm

20. April 2022

„Quo Vadis Europa“?

Prof. Dr. Armin Heinen und Prof. Dr. Max Kerner
Historisches Institut

27. April 2022

Das Scheitern und die Nichtanwesenheit Europas

PD Dr. Ines Soldwisch
Historisches Institut

t.b.a.

„Tensions of Europe“

Prof. Dr. Andreas Fickers
Director of the Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History

t.b.a.

Der europäische „Green Deal“. Die Klimapolitik der EU-Kommission

Dr. Raphaela Kell
Institut für Politische Wissenschaft

t.b.a.

„Horizon 2020“ sowie die Europäische Zusammenarbeit in Informatik und Mathematik

Prof. Dr. Joost-Pieter Katoen
Lehrstuhl 2 für Informatik sowie Rektoratsbeauftragter für EU-Forschungsförderung

t.b.a.

Ein europäisches Stromnetz als Voraussetzung für eine nachhaltige, sichere Energieversorgung

Prof. Dr. Albert Moser
Institut für Elektrische Anlagen und Netze, Digitalisierung und Energiewirtschaft

t.b.a.

Diskussion der Studierenden im Rahmen des Karlspreises: „Lässt sich die Zukunft Europas durch Technik und/oder Verzicht lösen“?

PD Dr. Ines Soldwisch, Prof. Dr. Armin Heinen, Prof. Dr. Stefan Böschen
 Historisches Institut, Human Technology Center (HumTec)

Vorgehen/Arbeitsweise

Je nach Studienordnung, Lehrveranstaltung und Leistung können Credit Points durch eine Teilnahme erworben werden.

Leistungsnachweis

Teilnahmebescheinigung (0 CP, unbenotet)
Fragenkatalog (2 CP, unbenotet)
Teilnahme an einer Podiumsdiskussion im Karlspreisrahmenprogramm (3 CP)
Blogbeitrag (4 CP)

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