Die Anmeldung findet über RWTHonline statt und ist vom 15.03.2026 bis zum 06.04.2026 möglich. Weitere Informationen zum Anmeldeprozess können den FAQs entnommen werden.
Alle Studierenden können an einer Lehrveranstaltung teilnehmen. Sie können zwei Präferenzen angeben. Hierfür nutzen Sie bitte die Prioritäten „hoch“ und die direkt darunterliegende. Für eine Anleitung klicken Sie bitte hier. Wenn Sie am Ende des Zuordnungsverfahrens keinen Platz erhalten haben und trotzdem an einer Teilnahme in einer Lehrveranstaltung interessiert sind, kontaktieren Sie bitte sibel.yildirim@ipw.rwth-aachen.de.
(Wenn Sie Probleme bei der Anmeldung haben, melden Sie sich bitte bei Frau Sibel Yildirim (IPW) unter Angabe Ihrer Matrikelnummer: sibel.yildirim@ipw.rwth-aachen.de. Bei allgemeinen Fragen zur Lehrveranstaltung wenden Sie sich bitte an die unten angegebene Ansprechperson.)
Wir freuen uns über Fragen und Anmerkungen. Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen! (Projekt „Leonardo“ gibt es auch auf Facebook und Instagram)
Interdisciplinary Management Factory, RWTH Aachen
Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie, RWTH Aachen
Start
20.04.2026
Zeit
Montag, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort
Mobilität als ein menschliches Grundbedürfnis war und ist ein wichtiger sozioökonomischer Faktor. Traditionell galt das Motto „schneller, weiter, individueller“. Das Thema Nachhaltigkeit spielte dabei lange eine untergeordnete Rolle. Die 1972 erschienene wegweisende Studie des Club of Rome mit dem Titel „The Limits of Growth“ rückte erstmals das Konzept der Nachhaltigkeit als Prämisse menschlichen Handelns ins öffentliche Rampenlicht.
Inzwischen verursachen Verkehrsleistungen global über 20% des CO2-Austoßes. Der sich beschleunigenden Klimawandel erhöht den Handlungsdruck. Der Lösungsansatz: neue Mobilitätsmuster.
Entsprechend problematisiert das Modul Chancen, Herausforderungen und Grenzen der Kombination von Mobilitätskonsum und Mobilitätstechnologie vor dem Gebot des nachhaltigen Ressourceneinsatzes. Im Zentrum stehen Verkehrskonzepte im internationalen Vergleich und in historischer Perspektive. Als Fallbeispiele dienen die Euregio Maas-Rhein sowie Berlin und Stuttgart. Studierende und Lehrende analysieren und vergleichen im Dialog die durch den Bewusstseinswandel inspirierten neuen Mobilitätsentwürfe, um in einem dritten Schritt Erfolgs- und Misserfolgskriterien zu identifizieren. Wir legen Wert auf eine historisch basierte ganzheitliche Analyse und Bewertung, die wirtschaftlich, technische und gesellschaftliche Aspekte inkludiert.
Die Lehrveranstaltung soll die Studierenden in die Lage versetzen, Mobilität historisch basiert systematisch-ganzheitlich zu analysieren und zu interpretieren. Es geht darum, Denken und Handeln perspektivisch zu mobilisieren. Die generierte methodische und fachliche Kompetenz ertüchtigt nicht nur zur aktiv-kritischen Begleitung von Forschung und Lehre während des Studiums. Sie befähigt darüber hinaus zur Konzeption und Umsetzung nachhaltiger Mobilitätsforschung und Mobilitätsmodelle.
Zur Förderung der Artikulations- und Argumentationsfähigkeit legt das Modul größten Wert auf die Kommunikation zwischen Studierenden und Referierenden. Deshalb sehen alle Sitzungen einen mindestens 45-minütigen Diskussionsanteil vor. Informationsmaterial steht vorab im Lernraum zur Verfügung.
20.04.2026
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27.04.2026
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04.05.2026
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11.05.2026
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18.05.2026
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01.06.2026
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08.06.2026
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15.06.2026
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22.06.2026
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29.06.2026
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06.07.2026
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13.07.2026
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20.07.2026
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Je nach Studienordnung, Lehrveranstaltung und Leistung können Credit Points durch eine Teilnahme erworben werden.
Leistungsnachweis
Protokoll mit Reflexion (2CP)
Referat (3CP)
Hausarbeit (4CP)
