Die Anmeldung findet über RWTHonline statt und ist vom 15.03.2026 bis zum 06.04.2026 möglich. Weitere Informationen zum Anmeldeprozess können den FAQs entnommen werden.
Alle Studierenden können an einer Lehrveranstaltung teilnehmen. Sie können zwei Präferenzen angeben. Hierfür nutzen Sie bitte die Prioritäten „hoch“ und die direkt darunterliegende. Für eine Anleitung klicken Sie bitte hier. Wenn Sie am Ende des Zuordnungsverfahrens keinen Platz erhalten haben und trotzdem an einer Teilnahme in einer Lehrveranstaltung interessiert sind, kontaktieren Sie bitte sibel.yildirim@ipw.rwth-aachen.de.
(Wenn Sie Probleme bei der Anmeldung haben, melden Sie sich bitte bei Frau Sibel Yildirim (IPW) unter Angabe Ihrer Matrikelnummer: sibel.yildirim@ipw.rwth-aachen.de. Bei allgemeinen Fragen zur Lehrveranstaltung wenden Sie sich bitte an die unten angegebene Ansprechperson.)
Wir freuen uns über Fragen und Anmerkungen. Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen! (Projekt „Leonardo“ gibt es auch auf Facebook und Instagram)
Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie und Philosophisches Institut, RWTH Aachen
Lehr- und Forschungsgebiet Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften, RWTH Aachen
Lehr- und Forschungsgebiet Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften, RWTH Aachen
Start
05.05.2026
Zeit
Dienstag, 18:30 – 20:00 Uhr
Ort
H07 im C.A.R.L.
Im Modul „Demokratie in der Krise“ widmen wir uns im Sommersemester 2026 ausgewählten Herausforderungen, vor denen demokratische Gesellschaften in jüngster Zeit standen und (teilweise) nach wie vor stehen.
So soll durch die gemeinsame Beschäftigung mit ausgewählten philosophischen und politikwissenschaftlichen Perspektiven auf Bereiche wie „Extremismus“, „Migration“ und „(Anti-)Feminismus“, auch vermittels des Einbeziehens von Rechtsphilosophie und Rechtstheorie sowie der Politischen Epistemologie erörtert werden, wie einzelne Krisenmomente etwa zur gesellschaftlichen Polarisierung, zur Beeinträchtigung des demokratischen Diskurses oder aber auch zu einem schwindenden Vertrauen in demokratische Prozesse und Institutionen beitragen.
Die dabei angestrebte Herausbildung eines kritisch-analytischen Bewusstseins, soll – im Sinne der Demokratieförderung – auch einen Anstoß dazu geben, gemeinsam zu erörtern, wie Demokratien aus der Krise herausgeführt werden können.
Sensibilisierung für Gefährdungen und Krisen der Demokratie, ihrer (institutionellen) Deliberations- und Entscheidungsverfahren sowie ihrer Rechtsstaatlichkeit.
Erkennen von Ansätzen und Anfängen von Gefährdungen sowie von beginnenden Funktionsbeeinträchtigungen (historische, geistes- und sozialgeschichtliche).
Einordnung des Gefahrenpotenzials für die demokratische Ordnung.
Erkennen von Zusammenhängen von Gefahrenquellen mit Weltanschauungen und Ideologien.
Befähigung, entsprechende Gefährdungsansätze und -lagen kritisch zu analysieren, und Kenntnis von entscheidenden Gegenargumenten gegen derartige demokratiegefährdende Weltanschauungen und Ideologien, die solche Gefährdungen gutheißen, verbreiten und als (moralisch) legitim darzustellen versuchen.
05.05.2026
Einführrung WK & SB
12.05.2026
Rechtsphilosophie & Rechtstheorie
Susanne Beck
19.05.2026
26.05.2026
Zwischen Experten und Populisten – Demokratie in der Wissenskrise
David Terwiel & Caner Dogan
02.06.2026
(Anti-)Feminismus
Franziska Martinsen
16.06.2026
23.06.2026
Extremismus
Armin Pfahl-Traughber
30.06.2026
Lügen
Pascale Willemsen
07.07.2026
Prüfungstermin
Je nach Studienordnung, Lehrveranstaltung und Leistung können Credit Points durch eine Teilnahme erworben werden.
Leistungsnachweis
