Iss klug, lebe besser

Ernährung als ein Schlüssel zum Wohlbefinden​

Anmeldung

Die Anmeldung findet über RWTHonline statt und ist vom 15.03.2026 bis zum 06.04.2026 möglich. Weitere Informationen zum Anmeldeprozess können den FAQs entnommen werden.

Alle Studierenden können an einer Lehrveranstaltung teilnehmen. Sie können zwei Präferenzen angeben. Hierfür nutzen Sie bitte die Prioritäten „hoch“ und die direkt darunterliegende. Für eine Anleitung klicken Sie bitte hier. Wenn Sie am Ende des Zuordnungsverfahrens keinen Platz erhalten haben und trotzdem an einer Teilnahme in einer Lehrveranstaltung interessiert sind, kontaktieren Sie bitte sibel.yildirim@ipw.rwth-aachen.de.

(Wenn Sie Probleme bei der Anmeldung haben, melden Sie sich bitte bei Frau Sibel Yildirim (IPW) unter Angabe Ihrer Matrikelnummer: sibel.yildirim@ipw.rwth-aachen.de. Bei allgemeinen Fragen zur Lehrveranstaltung wenden Sie sich bitte an die unten angegebene Ansprechperson.)

Wir freuen uns über Fragen und Anmerkungen. Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen! (Projekt „Leonardo“ gibt es auch auf Facebook und Instagram)

Verantwortliche der Lehrveranstaltung

Institut und Lehr- und Forschungsgebiet Biochemie und Molekulare Immunologie, UKA

Lehr- und Forschungsgebiet Technik und Diversität, RWTH Aachen

Ansprechperson

Veranstaltungsinfo

Start

21.04.2026

Zeit

Dienstag, 18:30 – 20:00 Uhr

Ort

H06 im C.A.R.L.

Kurzbeschreibung

Wir tun es ständig, wir tun es regelmäßig, und oft taktet es unseren gesamten Tagesablauf: Essen. Doch obwohl Essen lebensnotwendig ist, nehmen wir uns selten die Zeit, es wirklich zu genießen oder gar zu verstehen. Stattdessen regiert im Alltag oft die Mikrowelle, während uns eine Flut an widersprüchlichen Ernährungstrends in den Medien eher verunsichert als aufklärt.

Dabei ist die Verbindung zwischen dem, was wir essen, und unserer Gesundheit unbestreitbar. In unserer Veranstaltung „Iss klug, lebe besser“ wollen wir das Thema Ernährung aus der Nische der Kalorientabellen herausholen und in seiner ganzen Komplexität betrachten.

Zusammen mit ausgezeichneten Expert:innen spannen wir den Bogen von der Gesellschaftspolitik über die Psychologie bis hin zur Biologie und Medizin. Die Beschäftigung mit unserer Nahrung ist herausfordernd, aber sie lohnt sich und macht unser Leben „lecker“. Wir wollen gemeinsam herausfinden, wie aus bloßer Nahrungsaufnahme echte Lebensqualität werden kann. Wir laden Sie ein zur gemeinsamen Reflexion, das Thema Ernährung mit evidenzbasierter Faszination neu zu entdecken.

Unsere Betrachtung beginnt bei den großen politischen Dimensionen und der Frage, welche Rolle Wissen und Forschung für eine zukunftsfähige Ernährungspolitik spielen, da Essen längst keine reine Privatsache mehr ist. Davon ausgehend untersuchen wir die soziologischen Aspekte sowie die Identitätsstiftung: Von der Kulturgeschichte bis hin zur Frage, wie Essen soziale Zugehörigkeit schafft. Auch die Digitalisierung spielt hierbei eine Rolle, da Ernährungsapps und Kalorientracker unser Kochverhalten und unser Verständnis von Gesundheit zunehmend verändern (wollen). Wir werfen zudem einen Blick auf Diversität und beleuchten, inwieweit biologische und soziale Unterschiede Ernährung zu einem geschlechtersensiblen Thema machen. Ferner wollen wir auf unseren Körper und sein Mikrobiom blicken, um zu verstehen, warum unsere „Billionen kleinen Helfer“ im Darm entscheidend für unsere Vitalität sind und welche Krankheitsrisiken in chronischer Fehlernährung stecken. Schließlich wollen wir gemeinsam ernährungsrelevante Studien betrachten und lernen, ihre Aussagekraft zu verstehen und einzuordnen.

Wir freuen uns darauf, von Ihnen auf unserer Rundreise zum Thema „Ernährung“ begleitet zu werden.

 

Lernziele

Die Studierenden können nach dieser Lehrveranstaltung:

    • soziologische und psychologische Aspekte der Ernährung (wie Identitätsstiftung, Kulturgeschichte und soziale Zugehörigkeit) erklären und in Bezug auf das individuelle und kollektive Handeln kritisch reflektieren.
    • den Einfluss der Digitalisierung (Apps, Tracker, digitale Tools) auf das moderne Ernährungsverhalten und das Verständnis von Gesundheit einordnen und bewerten.
    • biologische und geschlechtersensible Unterschiede in der Ernährung benennen sowie die Auswirkungen verschiedener Ernährungsweisen auf die individuelle Gesundheit beurteilen.
    • medizinisch-wissenschaftliche Publikationen zum Thema Ernährung erfassen und hinsichtlich ihrer Relevanz und Signifikanz bewerten.
    • die medizinische Bedeutung des Mikrobiomsfür das Immunsystem und die Vitalität erläutern sowie die Möglichkeiten und Grenzen einer gezielten Beeinflussung durch die Nahrung diskutieren.
    • die gesellschaftspolitischen Dimensionen sowie die Herausforderungen einer nachhaltigen und gerechten Ernährungspolitik analysieren und fundierte eigene Positionen dazu entwickeln.

Termine/Programm

21.04.2026

Einführung (Aperitif & hors d’ oeuvre)

Prof. Dr. rer. nat. Michael Huber & Prof. Dr. Torsten H. Voigt

28.04.2026

Veranstaltungstitel folgt

Prof. Machteld Simoens

05.05.2026

Veranstaltungstitel folgt

Prof. Tanja Schneider

12.05.2026

Veranstaltungstitel folgt

Prof. Stefan Wilde

19.05.2026

Festmahl mit Darmmikroben: Wir essen nie allein

Univ.-Prof. Dr. Thomas Clavel (RWTH)

26.05.2026

Exkursionswoche (keine Vorlesung)

02.06.2026

Veranstaltungstitel folgt

Univ.-Prof. Dr. Thorsten Cramer (RWTH)

09.06.2026

Jenseits von Steaks und Salaten – spielt Geschlecht in der Ernährung und Verdauung eine Rolle?

Prof. Dr. Sabine Oertelt-Prigione (Uni Bielefeld)

16.06.2026

Abschluss (Dessert & Digestif)

Prof. Dr. rer. nat. Michael Huber & Prof. Dr. Torsten H. Voigt

Vorgehen/Arbeitsweise

Je nach Studienordnung, Lehrveranstaltung und Leistung können Credit Points durch eine Teilnahme erworben werden.

Leistungsnachweis

Protokoll mit Reflexion (2CP)

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