Wissenschaft in Verantwortung

Workshop zur Wissenschaftsdiplomatie

Anmeldung

Die Anmeldung findet über RWTHonline statt und ist vom 01.09.2026 bis zum 04.10.2026 möglich. Weitere Informationen zum Anmeldeprozess können den FAQs entnommen werden.

Alle Studierenden können an einer Lehrveranstaltung teilnehmen. Sie können zwei Präferenzen angeben. Hierfür nutzen Sie bitte die Prioritäten „hoch“ und die direkt darunterliegende. Für eine Anleitung klicken Sie bitte hier. Wenn Sie am Ende des Zuordnungsverfahrens keinen Platz erhalten haben und trotzdem an einer Teilnahme in einer Lehrveranstaltung interessiert sind, kontaktieren Sie bitte sibel.yildirim@ipw.rwth-aachen.de.

(Wenn Sie Probleme bei der Anmeldung haben, melden Sie sich bitte bei Frau Sibel Yildirim (IPW) unter Angabe Ihrer Matrikelnummer: sibel.yildirim@ipw.rwth-aachen.de. Bei allgemeinen Fragen zur Lehrveranstaltung wenden Sie sich bitte an die unten angegebene Ansprechperson.)

Wir freuen uns über Fragen und Anmerkungen. Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen! (Projekt „Leonardo“ gibt es auch auf Facebook und Instagram)

Verantwortliche der Lehrveranstaltung

Human Technology Center (HumTec)

Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte

Ansprechpersonen

Veranstaltungsinfo

Start

14.01.2027

Zeit

Donnerstag, 14.01.2027 (09-16 Uhr), Freitag, 15.01.2027 (09-16 Uhr), Freitag, 29.01.2027 (09 – 12:30 Uhr)

Ort

Leonardo-Raum

Kurzbeschreibung

Als der kanadische Premierminister Carney Anfang des Jahres auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vom „Bruch“ der Weltordnung sprach, gab er einem Gefühl Ausdruck, dass viele von uns mit Blick auf die liberale Weltordnung teilen. Zahlreiche Konflikte brechen auf und vertiefen die Gräben der Feindschaft zwischen den Staaten. Gleichzeitig sind globale Herausforderungen, wie die Klimakrise, die Pandemien oder Migrationsbewegungen, hochkomplex und können nur gemeinsam gelöst werden. Auch auf der Ebene der Einzelstaaten ist die Gefahr des Bruchs mit liberalen Ordnung spürbar, denn populistische Akteure destabilisieren die demokratische Ordnung und polarisieren die Bevölkerungen.

Vor diesem Hintergrund möchten wir mit Ihnen Ideen erarbeiten, welche Rolle wissenschaftliche Akteure in dieser angespannten Situation übernehmen können. Wie können Universitäten und Wissenschaftler*Innen mit ihrem besonderen Fachwissen und ihren internationalen Kooperationsnetzwerken Verantwortung übernehmen und dabei helfen, sowohl Lösungen für globale Herausforderungen zu finden und gleichzeitig politische Gräben zu überwinden? Wie können Wissenschaftler*Innen gute Diplomat*Innen sein?

Im Workshop werden Sie nach einer thematischen Einführung ins Konzept der „Wissenschaftsdiplomatie“ neue, praktische Ideen mit der Design-Thinking-Methode entwickeln und gemeinsam mit Ihren Kommiliton*Innen die konkrete Umsetzung in Prototypen und Pilotprojekte erarbeitet.

Lernziele

Das Ziel ist die Teilnehmenden dazu zu befähigen, konkrete und umsetzbare Maßnahmen im Kontext von Wissenschaft und Verantwortung zu entwickeln und sich dabei reflektierend mit dem Konzept „Science Diplomacy“ und praktisch mit dem Model des „Design-Thinking“ auseinander zu setzten. Dabei werden durch Co-Creation-Tools die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Innovationskompetenz gefördert.

Termine/Programm

Format ist ein Workshop mit zweitägiger Arbeitsphase und einem anschließenden Präsentationstag basierend auf Design-Thinking-Methoden mit folgenden Inhalten:

  • Einführung in das Konzept von Science Diplomacy und die Rolle von Wissenschaft in globalen Kontexten
  • Einführung in die Methode des „Design-Thinking“
  • interdisziplinäre Gruppenarbeit
  • Entwicklung, Testen und Iteration von Prototypen
  • Abschlusspräsentationen (Pitch-Format)

14.01.2027
09 – 16:00 Uhr

Workshop

15.01.2027
09 – 16:00 Uhr

Workshop

29.01.2027
09:00 – 12:30 Uhr 

Präsentation

Vorgehen/Arbeitsweise

Je nach Studienordnung, Lehrveranstaltung und Leistung können Credit Points durch eine Teilnahme erworben werden.

Leistungsnachweis

Projektarbeit (4 CP, benotet)

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