Pop-up im Museum

Gesellschaftliche Zwischenräume transformieren

Anmeldung

Die Anmeldung findet über RWTHonline statt und ist vom 01.09.2026 bis zum 04.10.2026 möglich. Weitere Informationen zum Anmeldeprozess können den FAQs entnommen werden.

Alle Studierenden können an einer Lehrveranstaltung teilnehmen. Sie können zwei Präferenzen angeben. Hierfür nutzen Sie bitte die Prioritäten „hoch“ und die direkt darunterliegende. Für eine Anleitung klicken Sie bitte hier. Wenn Sie am Ende des Zuordnungsverfahrens keinen Platz erhalten haben und trotzdem an einer Teilnahme in einer Lehrveranstaltung interessiert sind, kontaktieren Sie bitte sibel.yildirim@ipw.rwth-aachen.de.

(Wenn Sie Probleme bei der Anmeldung haben, melden Sie sich bitte bei Frau Sibel Yildirim (IPW) unter Angabe Ihrer Matrikelnummer: sibel.yildirim@ipw.rwth-aachen.de. Bei allgemeinen Fragen zur Lehrveranstaltung wenden Sie sich bitte an die unten angegebene Ansprechperson.)

Wir freuen uns über Fragen und Anmerkungen. Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen! (Projekt „Leonardo“ gibt es auch auf Facebook und Instagram)

Verantwortliche der Lehrveranstaltung

Didaktik der Geschichts- und Politikwissenschaft

Dr. Christina Klug

Ansprechpersonen

Veranstaltungsinfo

Start

22.10.2026

Zeit

Donnerstag, 14:30-16:00 Uhr

Ort

tba

Kurzbeschreibung

Plurale Räume – Orte der Begegnung und des gelebten Austauschs – sind Grundvoraussetzung für eine zukunftsfähige und vielfältige Gesellschaft und damit ein wesentlicher Bestandteil kultur- und historischpolitischer Bildung. Allerdings geraten immer mehr Kulturinstitutionen tiefer in den Strudel neoliberaler Krisen. Die Aachener Museen bilden hier keine Ausnahme.

Vor dem Hintergrund der in der Museumslandschaft diskutierten Publikationen Das radikaldemokratische Museum von Nora Sternfeld und Das radikaldemokratische Museum revisited (zusammen mit Joachim Baur) stellen wir uns diesen beschriebenen Herausforderungen und Tendenzen. Am Beispiel des Zeitungsmuseums Aachen wollen wir die Fragen stellen:

  • Was bedeuten uns Museen überhaupt noch?
  • Welche Rolle übernehmen ihre Räume in einem heterogenen, urbanen und gesellschaftlichen Gefüge?
  • Wie bleiben sie als Orte des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens aktuell?

Um Antworten auf diese Fragen zu entwickeln, setzt das Seminar auf interdisziplinäre Perspektiven und transdisziplinäre Zusammenarbeit. In Kooperation mit dem Aachener Museumsdienst wollen wir Potenziale der Aachener Museumslandschaft als gesellschaftliche ‚Zwischen-Räume‘ untersuchen und für transformative Prozesse – als Räume des öffentlichen Lebens und der Diversität – ergründen und gedanklich sowie gestalterisch herausfordern.

Ziel des Seminars ist die Erstellung gruppenteilig erarbeiteter Pop-up-Konzepte für Räumlichkeiten des Zeitungsmuseums, die die erarbeiteten Überlegungen des Seminars widerspiegeln.

Die als Diskussionsbasis dienende Literatur ist in Moodle eingestellt und wird zu Beginn des Seminars als gelesen vorausgesetzt.

Lernziele

  • Die Studierenden können Museen kritisch als gesellschaftliche „Zwischen-Räume“ analysieren und zukunftsfähige Ansätze zur Öffnung und Demokratisierung von Kulturinstitutionen entwickeln.
  • Die Studierenden sind in der Lage, theoretische Impulse in experimentelle, raumbezogene Popup-Konzepte zu übersetzen und museale Orte gestalterisch zu transformieren.
  • Die Studierenden können historische und gesellschaftliche Themen so im Raum verorten, dass plurale Begegnungen, demokratischer Austausch und die Teilhabe einer diversen Öffentlichkeit gefördert werden.

Termine/Programm

22.10.2026

Einführung

Theresa Rinnert & Christina Klug

Vorgehen/Arbeitsweise

Je nach Studienordnung, Lehrveranstaltung und Leistung können Credit Points durch eine Teilnahme erworben werden.

Leistungsnachweis

Teilnahmebescheinigung (0 CP, unbenotet)
Studienarbeit (4 CP, benotet)

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